Babyschwimmen

Ein ausführlicher Ratgeber für Eltern


Babyschwimmen Vorteile

Babyschwimmen Vorteile
Ein süßes Baby freut sich schon auf das erste Babyschwimmen
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Der überwiegende Teil unseres Körpers besteht aus Wasser. Kein Wunder, dass viele Menschen sich diesem Element daher besonders verbunden fühlen. Begleitet es uns doch schon weit vor der Geburt beim Entstehen unserer Zellen. Ohne Wasser wäre kein Leben denkbar. Viele stürzen sich gerne ins kühle Nass und – man kann gar nicht früh genug damit anfangen! Im schwerelosen Zustand durch das Wasser gleiten, nichts tragen müssen, diesen Zustand kennen Babys noch aus dem Mutterleib. Neun Monate haben sie dort umgeben von Fruchtwasser zugebracht und schwebten der Welt entgegen. Mit Kälte empfängt sie die neue Welt, nicht selten protestieren die Kleinen dagegen mit gellenden Schreien. Wer sich schon einmal im Wasser hat treiben lassen und vielleicht sogar die Ohren im Wasser hatte, konnte die entspannende Leichtigkeit und Ruhe erleben, die Wasser auf uns Menschen hat. Wer sich hier mit langsamen Bewegungen total entspannt, der kann viele schöne Erfahrungen machen.

Babys im Wasser, die perfekte Symbiose

Vor allem für Babys sind die Bewegungen im Wasser eine ganz besondere Erfahrung. Schon von ganz klein auf können sie sich beim Babyschwimmen anders bewegen, als ihnen das an Land (noch) gelingen kann. Viele Bewegungsabläufe sind ihnen außerhalb des Wassers noch nicht möglich, zu groß ist der Widerstand, den die Schwerkraft bietet. Wasser stellt hier das ideale Element dar, um Bewegungsabläufe auszuprobieren und zu trainieren. Dies fördert die Bildung von Verknüpfungen im Gehirn, die von ungeheurer Bedeutung sind, die Kleinen stärken hier auch ihre geistige Fitness. Das Baby hat Erfolgserlebnisse und wird so animiert, weiter zu "trainieren", und das mental und körperlich, ganz spielerisch in schwereloser Umgebung. Bei Schwimmkursen für die Kleinsten kommen die unterschiedlichsten Hilfsmittel wie speziell geformte Griffe und Ringe zum Einsatz. Diese werden in Übungen und Spielen verwendet, um Babys zu fördern und zu fordern, die motorischen Abläufe zu trainieren und Verknüpfungen zwischen den Synapsen zu bilden. Noch dazu werden die Muskeln trainiert und das Bindegewebe der kleinen Racker gestärkt. Dabei stehen die Babys in engstem Kontakt mit Mama oder Papa und machen so erste Erfahrungen.

Feste Bindung zu Mama und Papa

Diese Innigkeit ist wichtig, damit die Kleinen Vertrauen fassen und auch schon Säuglinge können so erste "Schritte" in Sachen Koordination und mentaler Entwicklung machen. Die angeleiteten Übungen beim Babyschwimmen tragen dazu bei, spielerisch Fortschritte zu erzielen. Dabei steht der Spaß im Vordergrund, es gibt kein "Muss" und "Soll", sondern nur ein "Darf". Die Beziehung zwischen Kind und Eltern(teil) ist hier von herausragender Bedeutung. Die Kleinen dürfen sich ganz auf die Großen verlassen und nach Herzenslust ausprobieren, immer im Vertrauen darauf, dass Mama oder Papa sie schon tragen und beschützen. All das in angenehm warmen Temperaturen und nicht zu tiefem Wasser, sodass auch für die Sicherheit Sorge getragen wird. So kann sich der Bewegungsapparat des Babys optimal entfalten. Auch gibt es oft Spiele im Kreis oder solche, bei denen gesungen wird. Diese Übungen fördern Fähigkeiten und Fertigkeiten im sprachlichen, mentalen und sozialen Bereich. Babyschwimmen ist also weit mehr als pures Planschen, es spricht alle Sinne an. Dabei wird auch die Reaktionsfähigkeit der Kleinen trainiert, was die Eltern unterstützen. So lernen sich beide Parteien besser kennen und vertrauen sich gegenseitig. Noch dazu wird die Bindung immens gefestigt. Der Spaß kommt auch nicht zu kurz, alles darf, nichts muss.

Sicherheit beim Babyschwimmen

Babyschwimmen wird ab etwa 4 Monaten empfohlen, wobei der ideale Zeitpunkt stets erst mit dem Arzt oder der Hebamme besprochen werden sollte. Niemand sollte ohne Absprache in einen Babyschwimmkurs gehen. Zwar sind nach der Phase im Mutterleib die Sinne des Babys noch in nahezu idealer Weise an die Situation unter Wasser angepasst, doch ein fachkundiger Rat sollte in jedem Fall eingeholt werden. So können Säuglinge unter Wasser die Augen scharfstellen und diese ohne Weiteres offen lassen, zudem hören sie dort sogar besser als unsereiner. Wer sich unter professioneller Anleitung ins Wassertraining begibt, dem winken viele schöne Stunden mit dem Sprössling. Auch kann die Mutti davon profitieren, Babyschwimmen kann auch bei der Rückbildung nach der Geburt helfen. So ist der beste Zeitpunkt meist zwischen 4 und 6 Monaten gekommen, um die Wasserrattenkarriere zu starten. Wer bereits ein paar Stunden Babyschwimmen mit einem Fachmann absolviert hat, kann ohne Weiteres auch alleine losziehen. Die ersten Stunden werden unter Anleitung empfohlen, um die Reaktionen des eigenen Kindes besser einschätzen zu lernen. Doch was sind weitere Vorteile, sich einer Babyschwimmgruppe anzuschließen? Hier ein paar Stichpunkte:

  • Der Spaßfaktor ist in der Gruppe viel größer, man lernt auch von anderen Eltern.
  • Die Babys kommen mit Gleichaltrigen zusammen und die Eltern mit Gleichgesinnten.
  • Die Technik, wie man das Kind am besten hält, wird genau gezeigt und kann gleich trainiert werden.
  • Die Kleinen werden mit gezielten Übungen ans Wasser außerhalb des Mutterleibes gewöhnt.
  • Die Eltern erhalten Anregungen, was sie am besten im Wasser machen können.

Optimale Vorbereitung auf die Schwimmstunde

Viele Eltern sind zunächst unsicher, ob sie ihren Sprössling ins Wasser lassen können, zu groß ist die Angst, dass das Baby Schaden nehmen könnte. Hier hilft speziell ausgebildetes Fachpersonal gerne weiter und stärkt das Selbstvertrauen von Kind und Eltern. Dabei ist es wichtig, dass das Kind gut ausgeschlafen hat und keinen Hunger leidet. Niemand trainiert gerne müde oder hungrig, das ist natürlich auch bei den Kleinsten so. Daher sollte darauf geachtet werden, dass Eltern und Kind nicht zu satt, aber auch nicht hungrig sind und beide gut geschlafen haben, damit sie sich optminal auf die Schwimmstunde konzentrieren können. Des Weiteren ist wichtig, dass Mama und / oder Papa nicht gereizt sind, sondern stets beruhigend und freundlich auf das Kind einsprechen, damit es Vertrauen fassen und sich in die veränderte Situation einfinden kann. Vielfach wird das Kleine auch in Bauchlage gehalten, was immer wieder mit der Lage auf dem Rücken im Austausch stehen sollte, da das Kopfheben vor allem für die Kleinen noch sehr anstrengend ist. Das Baby sollte auch immer die Eltern spüren, um sich rückversichern zu können, dass es in Sicherheit ist. Wer sich und sein Baby bereits vor dem ersten Termin vorbereiten möchte, sollte dies in der heimischen Badewanne tun. Die optimale Wassertemperatur beträgt 31 bis 35 Grad Celsius, je nach Hallenbad der Wahl. Es gibt nur wenige Tätigkeiten, die die Innigkeit von Eltern und Kind in ähnlicher Weise stärken, wie es das Babyschwimmen vermag.

"Im Wasser sind alle Sinne des Babys hellwach"

Welche Auswirkungen hat Babyschwimmen auf den Körperbau?

Schwimmen schont Knochen und Gelenke, das ist bekannt. Dieses Wissen kann man sich auch für seine Kleinsten zunutze machen und sie schon ab dem 4. Monat an das kühle Nass gewöhnen. Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass Babyschwimmen sich positiv auf das Knochengerüst der Kleinen auswirkt. So sollen sich Säuglinge, die häufig im Wasser sind, schneller entwickeln als Nichtschwimmbabys und ihre Wirbelsäule schon nach wenigen Monaten und nicht erst nach einem Jahr ganz ausstrecken können. Wenn es langsam über das Säuglingsalter hinausgeht, werden die Kinder zunehmend selbstständiger und suchen neue Herausforderungen. In warmem Wasser, bei entspannter Stimmung und Gleichgesinnten lässt sich die Bindung zueinander intensiv stärken.

Viele gute Gründe für Babyschwimmen

Der Kontakt mit dem Wasser ist schon für die Kleinsten eine wichtige Erfahrung. Im Wasser ist es ihnen möglich, Bewegungsabfolgen zu trainieren, ohne Probleme mit der Schwerkraft zu haben. Außerhalb des Wassers ist ein freies, schwebendes Bewegen den Babys noch nicht möglich, hier bietet Babyschwimmen eine gute Grundlage, Bewegungen neu auszuprobieren und zu üben. Sich im warmen Wasser treiben lassen, das ist auch für Erwachsene oft eine tolle Entspannungsübung. Warum sollten die Kleinsten nicht auch davon profitieren? Im Gehirn werden so neue Verknüpfungen gebildet und trainiert. Auch stärkt Babyschwimmen die Fitness von Eltern und Kind. Wenn eine Übung gelingt, ist das ein wunderbares Erfolgserlebnis. Nicht nur körperlich, auch seelisch und mental können hier sehr gute Fortschritte erzielt werden.

Babyschwimmen als Einstieg in die motorischen Fähigkeiten

Viele denken vielleicht, dass die Kinder durch Babyschwimmen schwimmen lernen, die Forschung hat jedoch gezeigt, dass Kinder erst im Alter von etwa vier Jahren in der Lage sind, Schwimmbewegungen zu erlernen und auszuführen. Beim Babyschwimmen steht der Spaß im Vordergrund und auch die Bindung zu Mama oder Papa kann dadurch gefestigt werden, zudem wird das Kind an das Wasser gewöhnt. Durch den Auftrieb, den Wasser verursacht, kann es sich dabei um Einiges leichter bewegen. Der Aufenthalt im Wasser lädt dazu ein, den eigenen Körper zu entdecken, natürlich immer unter den wachsamen, liebevollen Augen des Elternteils. So wird das Gefühl für den eigenen Körper verbessert. Auch werden die Muskelgruppen durch die Bewegungen im Wasser trainiert und trainiert, die Reflexe werden getestet und gestärkt. So kann das Baby nach und nach seine Bewegungen koordinieren, alles unter der fachkundigen Auskunft des Kursleiters. Hier darf getreten und geplanscht werden!

Die Ruhe nach dem Babyschwimmen

Sehr wichtig ist überdies, den Kleinen nach der Stunde ausreichend Ruhe zu gönnen, damit sie die Eindrücke, die beim Schwimmen gemacht wurden, korrekt verarbeiten können. Meistens schlafen Babys nach dem Babyschwimmen besonders gut und brauchen Zeit zur Regeneration. Der professionelle Kursleiter wird immer darauf achten, die Babys nicht zu überfordern, sondern behutsam zu fördern und dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung gerade sind. Ein Kind, das Spaß im Wasser hat, wird so in einen rechtschaffenen Schlaf fallen und die vergangene Zeit noch gut verarbeiten können. Babyschwimmen bedeutet:

  • Eine innige, gemeinsame Zeit für Eltern und Kind
  • Selbstbewusstsein und die Bindung untereinander stärken
  • Erste motorische und mentale Erfolgserlebnisse für das Baby
  • Muskelaufbau für die Kleinsten
  • Fachkundige Anleitung zum Halten des Babys (Ausbildung bei DLRG oder DSV)
  • Betreuung in kleinen Gruppen

So gern man auch mit der ersten Babyschwimmstunde loslegen möchte, so wichtig ist es jedoch, sich im Vorfeld mit Kinderarzt oder Hebamme zu beraten. Diese können sehr gut einschätzen, ob es noch zu früh ist, mit einem Kurs zu beginnen. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Kind den Kopf selbstständig heben kann, was in etwa mit drei Monaten gelingt. Manche Ärzte empfehlen den ersten Kontakt im Schwimmbad ab vier, andere erst ab sechs Monaten. Kein Baby ist gleich und daher sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen, wann denn nun endlich mit dem Babyschwimmen begonnen wird.

Babyschwimmen Sicherheit

Babyschwimmen Sicherheit
Gut gesichert ist dieses Baby beim Babyschwimmen im Pool
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Für Viele ist der wöchentliche Gang ins Schwimmbad bereits liebgewonnene Routine geworden. Dort kann man sich auspowern, treiben lassen, den Alltag vergessen. Der rücksichtsvolle Umgang mit anderen im Schwimmbecken gehört hier unbedingt dazu, wenn alle den größtmöglichen Nutzen und Spaß daraus ziehen wollen. Warum sollte man Babys von dieser Erfahrung ausnehmen? Auch sie können schon ab ca. vier Monaten an Babyschwimmkursen teilnehmen, wenn sie ganz gesund sind. Dabei erfolgt die Ausführung bestimmter Bewegungen unter fachkundiger Anleitung. Es darf hier auch gespielt und nach Herzenslust gesungen werden, damit die Kleinen schnell Vertrauen fassen, denn Babyschwimmen fördert die innige Beziehung zwischen Eltern und Kind. So wird in Kleingruppen trainiert und stets darauf geachtet, dass die kleinen Teilnehmer Spaß an der Sache haben und nicht überfordert werden, denn: Müssen und Sollen sind hier fehl am Platz. Doch was ist zu beachten, wenn man das erste Mal am Babyschwimmkurs teilnimmt?

Impfschutz und Wassertemperatur

Viele Kinderärzte raten dazu, den Kindern einen vollständigen Impfschutz zuteilwerden zu lassen, bevor sie sich ins kühle Nass stürzen. Insbesondere sollte die Impfung gegen Rotavieren durchgeführt werden, aber Vorsicht: Nach der Impfung sollte man noch einmal zwei Wochen abwarten, bevor man sich mit dem Kind ins Wasser begibt. Damit sich die Kleinen auch so rundum wohlfühlen, ist die Wassertemperatur von entscheidender Bedeutung. Niemand trainiert gerne, wenn es ihn oder sie friert. Doch was ist die optimale Wassertemperatur? Sie sollte zwischen 31 und 33 Grad liegen, das ist am angenehmsten für die Kleinen. Dabei sollte man Warnzeichen für zu kaltes Wasser unbedingt ernstnehmen. Dazu zählt, dass blaue Lippen ein untrügliches Zeichen dafür sind, dass dem Baby zu kalt ist. Kommt dann auch noch Zittern dazu, heißt es raus aus dem Chlorwasser und ab unter die warme Dusche. Wenn dies erledigt ist, sollte man unbedingt darauf achten, den kleinen Schwimmhelden in warme Kleidung inkl. Mütze einzupacken, damit der Kontrast von der warmen Schwimmhalle nach draußen ins Kalte nicht zu drastisch ist.

Sicherheit und Spaß gemeinsam

Doch wie lang sollte eine Schwimmstunde sein? Für die ganz Kleinen (Säuglinge) sind 15 bis 20 Minuten Babyschwimmen absolut ausreichend, sie sollen ja nicht überfordert werden. In diesen wenigen Minuten kann man sehr intensiv auf das eigene Kind eingehen und so die Bindung zueinander stärken. Im weiteren Verlauf, wenn das Baby die ersten Schwimmerlebnisse gut verkraftet hat und etwas älter geworden ist, kann die Einheit auf 30 Minuten ausgeweitet werden. Ganz klar ist auch, dass ein krankes Kind nicht ins Schwimmbad gehört, hier sollte man die Schwimmeinheit ausfallen lassen und dem Säugling Zeit geben sich auszukurieren. Ebenso verhält es auch dann, wenn das Kind zu müde ist. Dann ist Ruhe angesagt, bis sich das Kind ausgeruht und wieder Power hat. Sicherheit geht auch dann vor, wenn das Baby gefährdet ist, Allergien auszubilden. Hier ist Vorsicht geboten und ohne ärztlichen Rat sollte kein Kind zum Babyschwimmen müssen. Meist ist es die kritische Zeit bis zum dritten Lebensjahr, in dem viele Ärzte davon abraten, mit dem Kind schwimmen zu gehen, wenn es zu Allergien neigt.

Nach dem Babyschwimmen

Auch, wenn es leicht aussieht, Babyschwimmen ist auch sehr anstrengend. So bleibt nicht aus, dass viele Babys unmittelbar nach dem Schwimmen großen Hunger haben. Hier sollten stets Tee oder die Flüssignahrung griffbereit sein, um den ersten Hunger zu stillen, oder man legt eine Stillphase ein. Ist das Kind nicht mehr hungrig, sollte es gut eingepackt direkt nach Hause gehen, denn meist reicht das Babyschwimmen als Aktion des Tages völlig aus, damit die Kleinen nicht überfordert werden und zu viel verarbeiten müssen. Auch dies ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Sicherheit beim Babyschwimmen geht.

Babyschwimmen Nutzen

Babyschwimmen Nutzen
Mutter genießt den Urlaub mit Baby, dass schon schwimmen kann
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Wenn sich Mama und Papa für die frühe Förderung ihres Kleinsten Gedanken machen, ist Babyschwimmen meist unter den ersten Ideen. So beliebt ist es, mit dem Kind einen Kurs im Babyschwimmen zu besuchen. Dabei geht es nicht darum, etwas zu leisten, sondern es steht der Spaß im Vordergrund. Ganz nebenbei wird auch der Bewegungsapparat des Babys gefördert. Wenn man ab dem 4. Monat mit dem beliebten Wasserspiel beginnt, dann ist das – nach Absprache mit Arzt oder Hebamme – eine sehr einträgliche Art, die Beziehung zwischen Kind und Eltern(teil) oder Begleitperson zu festigen. Nachdem das Baby neun Monate lang im Mutterleib verbrachte, kann es sich dank des Babyschwimmens nun auch noch danach wieder richtig schwerelos fühlen und dieses Gefühl erleben. Unter fachkundiger Anleitung werden die richtigen Griffe erlernt und geübt, sodass sich das Kleine rundum wohlfühlen und auf die Eltern vertrauen kann. Wenn das einmal trainiert wurde, steht auch dem Weg, alleine ins Schwimmbad zu gehen, nichts mehr im Wege. Eine Babyschwimmgruppe bietet allerdings noch einige weitere nachfolgende Vorteile:

  • Regelmäßiger Austausch zwischen den teilnehmenden Eltern
  • Die Förderung vom Spaß an Wasser und Bewegung darin
  • Leicht verständliche Anleitungen durch professionelle Trainer
  • Verstärkung der Bindung zu den Eltern und Aufbau von Vertrauen

Bessere motorische Entwicklung

Insbesondere der Körperkontakt ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich eine innige Beziehung zwischen Mama, Papi und Kind aufbaut. Dabei kann das Baby viele Bewegungen üben, die außerhalb des Wassers (noch) nicht gelingen. Auch wird der Atemapparat durch den Wasserdruck gestärkt. Dabei ist die Temperatur des Wassers ebenfalls von entscheidender Bedeutung, zwischen 31 und 35 Grad Celsius sollte sie schon haben, denn in diesem Bereich werden die Babys zur Bewegung animiert. Darüber hinaus gehende Temperaturen wirken sich darauf aus, dass die Muskeln in den Entspannungsmodus übergehen und aktive Bewegung nicht angeregt wird. Im Wasser sind alle Sinne hellwach und können sehr gut trainiert werden. Untersuchungen zufolge sind Kinder, die an Babyschwimmen teilnehmen, in ihrer motorischen Entwicklung weiter als gleichaltrige Kinder, die nicht ans Element Wasser gewöhnt werden. Auch der Gleichgewichtssinn und die Koordination von Bewegungen werden trainiert. Da Kinder im Wasser gegen den Wasserdruck "anatmen" müssen, wirkt sich das zudem auf den gesamten Kreislauf inkl. Herz positiv aus.

Selbstbewusstsein für die Kleinsten

Nicht zu vergessen ist, dass auch das Immunsystem beim Babyschwimmen gestärkt wird. Kleinkinder, die regelmäßig an Babyschwimmkursen teilnehmen, erlangen zudem mehr Selbstvertrauen in sich und Vertrauen zur Bezugsperson. Das liegt daran, dass im Wasser viele Bewegungen bereits gelingen können, die außerhalb dieses wunderbaren Elements noch nicht ausführbar sind. Zudem wirkt die Schwerelosigkeit entspannend auf die Babys. Oft wird in Babyschwimmkursen auch gesungen, was die Kleinen in den meisten Fällen sehr gut annehmen. Dabei findet auch ein Austausch unter den Eltern statt, welche Erfahrungen sie mit dem Kurs gemacht haben, was sie sich davon erhoffen und wie sie ihre Bindung zum Kind haben festigen können. Dies stärkt auch die soziale Seite von Eltern und Kind. Viele Babyschwimmkurse beginnen die Stunde mit einem Eingangslied, was die Atmung auch von Mama und Papa fördert und entspannt. Darauffolgend werden die Gelenke der Kinder warm gemacht und erste Spielsachen und spezielle Griffe finden hier Anwendung. Ein guter Trainer wird sich auch Zeit nehmen, auf die einzelne Eltern-Kind-Konstellation einzugehen und individuell zu entscheiden, was das Richtige für das jeweilige Kind ist, denn jedes Kind ist anders und braucht spezielle Anleitungen. Auch am Beckenrand wird trainiert, ob sich das Baby dort bereits selbst festhalten kann und eventuell schon versucht, aus eigener Kraft herauszuklettern. Dies fördert die Fähigkeit des Kleinen, sich aus eigener Kraft aus einer Gefahrensituation zu retten.

Gelungener Abschluss der Stunde

Das Ende einer Stunde bildet oft auch wieder ein Lied, sodass der Kurs eine runde Sache ist. Danach ist noch Zeit für Erfahrungsaustausch. Wichtig ist, dass die Kleinen, wenn sie Hunger anmelden, auch gleich nach dem Schwimmen etwas zu essen / zu trinken bekommen, dies fördert auch die positive Erinnerung an den Babyschwimmkurs. Ganz wichtig ist auch, die kleinen Helden warm einzupacken, bevor es wieder hinaus an die kältere Luft geht.

Babyschwimmen Spaß

Babyschwimmen Spaß
Ein Papa hat viel Spaß mit seinem Baby beim Babyschwimmen
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Mit ein paar Wochen, kurz nach der Geburt, sind Säuglinge aufgrund der neun Monate in Mamas Bauch noch so sehr an Wasser gewöhnt, dass all ihre Sinne sehr gut unter Wasser funktionieren. Diese Fähigkeiten lösen sich jedoch mit fortschreitendem Alter wieder auf und wer sie fördern und bewahren möchte, kann ab etwa 4 Monaten mit seinem Baby einen Babyschwimmkurs besuchen. Viele Kinder sind begeistert von den Möglichkeiten, die sich im Wasser für sie bieten und haben immensen Spaß daran herumzuplanschen und auf Mamas oder Papas Händen durchs Wasser getragen zu werden. Dabei steht eben dieser Spaß an allererster Stelle. Babyschwimmen soll die Angst vor dem kühlen Nass nehmen und dazu anregen, eine gute Motorik auszubilden. Auch bilden sich durch die Übungen neue Verknüpfungen im Gehirn, was den geistigen Fortschritt des Babys fördert.

Anleitungen zum sicheren Planschen

Die von Profis geführten Kurse stellen stets Anregungen dar, wie mit dem Sprössling im Wasser umgegangen werden kann. Dazu zählen auch spezielle Haltetechniken, damit das Kleine sich rundum wohlfühlt und Vertrauen fasst. Dadurch werden Bewegungsabläufe angeregt, die im Wasser viel leichter fallen als an Land, denn im Wasser ist die Schwerkraft kein Hindernis. Diese motorischen Abläufe führen zu Erfolgserlebnissen, was wiederum das Selbstvertrauen des Kindes stärkt. In der Regel dauert eine Babyschwimmstunde 20 - 30 Minuten, je nach Alter des Kindes. Je jünger es ist, desto eher fängt es im Wasser an zu frieren, worauf die Stunde dann auch beendet werden sollte, und wenn es auch "nur" 20 Minuten waren. Das Wohl des kleinen Schwimmers steht immer an erster Stelle und nichts sollte auf Biegen und Brechen durchgezogen werden. Nur so bewahrt sich das Kind den Spaß am Wasser und verbindet es mit positiven Gefühlen. Nicht zu vergessen ist auch, dass beim Babyschwimmen die innige Beziehung zwischen Kind und Eltern(teil) intensiviert wird. Hier ist es sehr wichtig, dass sich beide im Wasser wohlfühlen und das Kleine auf die Großen vertrauen kann, indem es stets in Hautkontakt steht.

Tauchen – ja oder nein?

In manchen Kursen wird auch getaucht, was jedoch eine ein wenig umstrittene Praxis ist. Man sollte hier unbedingt auf sein Gefühl und das des Kindes achten und wenn dann natürlich nur unter professioneller Anleitung tauchen, Alleingänge sind hier nicht zu empfehlen. Der Spaß steht dabei immer im Vordergrund. Egal, ob es Übungen mit Hilfsmitteln wie Griffen und Ringen sind oder ob das Kleine auf Händen durchs Wasser getragen wird, die individuellen Grenzen sollten stets respektiert werden. Zum Spaß am Wasser gehört oft auch, dass in manchen Stunden gesungen wird. Das stärkt auch das Sozialverhalten von Kindern und Eltern.

Bei Unwohlsein die Stunde vorzeitig beenden

Wenn das Kind Anzeichen zeigt, die Unzufriedenheit ausdrücken (Stirnrunzeln, Quengeln), dann sollte man zunächst versuchen, es zu beruhigen. Wenn der Kleine jedoch anfängt zu schreien und nicht mehr aufhört – auch das hat unterschiedlichste Gründe, die es herauszufinden gilt: Ist es, weil der Kleine nicht ausgeschlafen hat? Oder hat er einfach Hunger? Jetzt sind die Eltern gefragt, die dafür sorgen, dass das Bedürfnis des Kindes berücksichtigt und gestillt wird. Nur so kann ein unbelastetes Verhältnis zum Element Wasser hergestellt werden. Denn: Wasser soll Freude machen!

Babyschwimmen Schwimmbad

Babyschwimmen Schwimmbad
Ein kleines Baby geht vorsichtig im Schwimmbad auf "Tauchstation"
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In nahezu jeder Stadt gibt es mehrere Angebote zum Babyschwimmen, ob privat organisiert oder im städtischen Schwimmbad. Da fällt es häufig schon schwer, den persönlich besten Kurs herauszufinden. Die meisten Babyschwimmkurse bieten jedoch Schnupperstunden an, die man am besten einmal unverbindlich nutzt. So kann man sich in der Praxis davon überzeugen, ob man sich im Kurs wohlfühlt und das Kleinkind gut aufgehoben weiß. Auch darf man beim geschulten Leiter erfragen, welche Kursziele erreicht werden sollen. Manchmal sind die Utensilien, die man im Wasser braucht, nicht inklusive, sondern müssen selbst mitgebracht werden, das ist wichtig zu wissen. Doch in den meisten Fällen sind Spielsachen und andere hilfreiche Schwimmausrüstung im Bad bereits vorhanden. Auch, wenn der allgemeine Name Babyschwimmen lautet, ist hier nicht gemeint, dass die Kleinen schwimmen lernen, das wäre verfrüht.

Baby-Gymnastik im Wasser

Babyschwimmen kann man als eine Art Gymnastik für Eltern und Kind sehen, bei der alle Spaß haben und etwas ausprobieren können. Die Gewöhnung an Wasser ist hier ein wichtiger Punkt, Ängste können abgebaut werden. Zudem fördert Babyschwimmen relevante Entwicklungsschritte wie Bewegungsabläufe, Atmung und Stärkung des Herz-Kreislauf-Apparats. Auch das Immunsystem bekommt einen Schub und das Baby wird so widerstandsfähiger gegen Infekte. Nicht zu vergessen ist aber in jedem Falle, dass beim Babyschwimmkurs keine Leistung erwartet wird. Es geht hier ausschließlich um das Wohlbefinden des Kleinen. Ein Baby, das ausgeschlafen und nicht hungrig ist, wird von ganz alleine neugierig seine Bewegungen im Wasser vollziehen, die Schwerelosigkeit genießen und sein Körpergefühl stärken, und alles unter den wachsamen, liebevollen Augen der Eltern. Des Weiteren können auch Haltungsschäden behoben werden. Am besten erkundigt man sich bei der Stadt oder Gemeinde nach Babyschwimmkursen, oder man befragt Google, was es in der Umgebung an Angeboten gibt.

Unterstützung in der Entwicklung

Ein professioneller Kursleiter wird stets nur Vorschläge geben, welche Übungen mit dem Baby gemacht werden können. Dabei ist wichtig, die individuelle Entwicklung des Babys zu berücksichtigen. Die Eltern sollten auch nicht den Ehrgeiz entwickeln, dass das eigene Kind "weiter" sein muss als die übrigen, denn darum geht es beim Babyschwimmen nicht. Es soll den Spaß an der Bewegung im Wasser fördern und die Bindung zwischen Eltern und Kind stärken. So kann man Babyschwimmen auch als Gymnastik im Wasser bezeichnen. Für Schwimmübungen ist es im Alter von ein paar Monaten noch viel zu früh. Erst, wenn das Kindergartenalter erreicht ist, kann langsam mit gezielten Trainingseinheiten begonnen werden. Dabei hat sich herausgestellt, dass solche Kinder, die bereits einen Babyschwimmkurs besucht hatten, schneller Fortschritte machen als Kinder, die noch nicht so sehr ans Wasser gewöhnt sind.

Wichtig ist die Ausbildung des Trainers

Auch die jeweilige Ausbildung des Kursleiters kann man erfragen, hier sollte in jedem Falle ein Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder absolviert worden sein und der Leiter sollte sich speziell für die jeweilige Altersgruppe fortgebildet haben. Wenn sodann die Formalitäten geklärt sind und sich auch ein gutes Gefühl im Schwimmbad der Wahl einstellt, steht dem Beginn eines Kurses nichts mehr im Wege. Das liegt auch mit daran, dass beim Babyschwimmen eventuelle Ängste der Kleinen vor dem Wasser abgebaut werden können, da sie es ja bereits von klein auf kennen.

Babyschwimmen Schwimmsachen

Babyschwimmen Schwimmsachen
Mit lustigen Badesachen macht Babyschwimmen viel mehr Spaß
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Auch die Kleinsten freuen sich in der Regel darüber, im kühlen Nass zu sein – haben sie doch 9 Monate in Mamas Bauch schwimmend verbracht. Daher spricht ab etwa 4 Monaten in der Regel nichts gegen einen Babyschwimmkurs. Vorher ist das kindliche Immunsystem normalerweise noch nicht ausreichend auf einen Schwimmbadbesuch vorbereitet. Das individuelle Anfangsalter fürs Babyschwimmen sollte jedoch stets mit dem Arzt abgeklärt werden, der am besten einschätzen kann, ob es noch zu früh oder gerade richtig ist, mit der Gymnastik im Wasser zu beginnen und die Balancefähigkeit des kleinen Helden zu stärken. Auch sollte vorab in der heimischen Badewanne der Kontakt zum Wasser geübt werden. Dabei sollte man stets auf die richtige Temperatur achten, die sich zwischen 31 und 35 Grad bewegt, hier unterscheiden sich die Schwimmbäder. Ein Kind mit zu vollem Bauch oder ein übermüdetes Baby sollte niemals in den Kurs gezwungen werden, ebenso wenig wie ein Kind, das Hunger hat. Hier ist es im Vorfeld wichtig, den Schlaf- und Essensrhythmus beizubehalten. Übermüdet wird kein Kind Freude im Wasser empfinden, und genau darum geht es beim Babyschwimmen: den Spaß am Wasser entdecken und fördern. Auch blaue Lippen sind ein Indikator dafür, dass die Stunde besser beendet werden sollte, denn dies zeigt an, dass das Kleine friert.

Schwimmsachen während des Kurses

Schwimmwindeln sind als Ergänzung zur Badehose äußerst sinnvoll, wenn es mit dem Kleinen ins Wasser geht. Sie halten allerdings, auch wenn sie eng anliegen, nur das große Geschäft zurück, alles andere gelangt durch die Windel dennoch ins Wasser. Wenn man merkt, dass ein Malheur passiert ist, sollte man sogleich die Windel wechseln, also immer mindestens eine Ersatzwindel dabeihaben. Ebenso sollten ein bis zwei Handtücher bereitliegen, in die man das Baby einwickeln kann, damit es nicht friert.

Pflegemittel nach dem Babyschwimmkurs

Ein wichtiges Augenmerk sollte man auch darauf legen, dass die Haut des Babys ausreichend geschützt ist, denn im Vergleich mit Erwachsenenhaut ist sie um Einiges sensibler und anfälliger für Trockenheit und andere Angriffe von außen. Deshalb ist es wichtig, eine Creme oder Lotion zur Hand zu haben, die nach dem Kurs die Babyhaut mit wichtigen Stoffen versorgt und schützt. Hier haben sich Cremes bewährt, die mit Kamille, Calendula und Mandelöl angereichert sind. Die Haut des Kleinen wird am besten mit warmem Wasser vom Chlor befreit und nicht mit irritierenden Duschgels behandelt. Auch rückfettende Waschlotionen haben sich bewährt, denn der körpereigene Schutz in Form von Talgdrüsen ist bei so kleinen Schwimmern noch nicht richtig ausgeprägt. Wenn man mit viel zu aggressiven Reinigungsgels zu Werke geht, zerstört man den Schutzfilm der empfindlichen Babyhaut. Dieser muss sodann mit Cremes für empfindliche Haut wieder aufgebaut und unterstützt werden. Ein- bis zweimal pro Woche sollte der Kontakt mit Wasser für die Haut des kleinen Kindes in Ordnung sein, doch wenn Rötungen auftreten, die nicht wieder weggehen, sollte unbedingt der Rat des Arztes eingeholt werden, bevor man wieder ins Schwimmbad geht. Dieser wird beurteilen, ob das Kind eine fetthaltigere Creme benötigt. Selbstredend sollte unmittelbar nach dem Schwimmkurs die Windel entfernt werden. Darüberhinaus gehört in jedem Falle etwas zu essen und trinken dazu, ebenso wie warme Kleidung und natürlich eine Mütze, damit der Übergang vom warmen Schwimmbad zur Kühle draußen nicht zu abrupt vollzogen wird.

Babyschwimmen Kosten

Babyschwimmen Kosten
Das Babyschwimmen ist meist nicht teurer als andere Schwimmkurse
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Wer mit seinem Kind an Babyschwimmkursen teilnimmt, der verspricht sich davon eine gute Förderung von Motorik, Haltung und Beweglichkeit für seinen Sprössling und den Aufbau eines innigen Verhältnisses zwischen Eltern und Kind. Babyschwimmen bietet den Kleinen die Chance, das Gefühl für den eigenen Körper zu entdecken und zu stärken. Dabei ist der Name nicht ganz exakt gewählt, denn in diesen Kursen geht es nicht darum, bereits Schwimmen zu lernen, es ist vielmehr eine Gymnastik im Wasser für Eltern und Kind. Dadurch wird auch die Bindung zwischen Groß und Klein gestärkt und die Angst vor dem Element Wasser abgebaut. Babyschwimmen wird in aller Regel bis zum Alter von eineinhalb Jahren angeboten, um die kleinen Muskeln zu stärken und Angst abzubauen, auch im Hinblick auf die weitere Entwicklung.

Gymnastik in ruhiger Atmosphäre

Damit alle Teilnehmer im Wasser Spaß haben, ist es sehr wichtig, dass die Umgebung stimmt. Wie ist der Chlorgehalt des Wassers? Wieviel Trubel gibt es außenrum? Wenn man z.B. in einem großen Schwimmbad einen Kurs machen möchte, sollte man bedenken, dass in der Regel die Umgebungsgeräusche sehr laut sind. Daher raten Fachleute eher dazu, das Babyschwimmangebot eines kleineren Schwimmbades zu prüfen, da hier die Atmosphäre meist ruhiger ist und die Kleinen nicht durch Reize von außen überfordert werden.

Babyschwimmen – gibt es eine Kostenerstattung?

Doch wie sieht es mit den Kosten aus? Die Beiträge bewegen sich für bis zu 14 Kursstunden à 40 – 60 Minuten zwischen 50 und knapp 140 €, je nachdem, wo der Kurs stattfindet und wieviele Stunden abgehalten werden. Hier lohnt es sich also, die Angebote zu vergleichen und auch die Größe der Gruppe zu erfragen, damit die Kleinen nicht überreizt werden. Denn wenn das Schwimmbad zu voll ist, steigt auch der Stresspegel bei Eltern und Kind. So kann es dann schwer werden, sich auf die Übungen und das eigene Kind zu konzentrieren, um eine innige Bindung aufzubauen. Hier sollte man vorab klären, in welchem Umfeld die Gymnastik im Wasser stattfindet. Auch sollte man immer darauf achten, dass das Baby Spaß im Wasser hat und nicht friert. Sollte es soweit kommen, ist es ratsam, die Stunde vorab zu beenden, das Kleine aus dem Wasser zu holen und in der warmen Dusche abzubrausen, bevor man es sachte trockenreibt und für die Außentemperatur gut einpackt. Auch ist es normal, wenn das Kind nach dem Kurs Hunger hat – dieser sollte dann schnellstmöglich durch ein Fläschchen oder Stillen beseitigt werden.

Manche Krankenkassen unterstützen den Kurs

Die gute Nachricht ist, dass manche Krankenkassen den Babyschwimmkurs bezuschussen. Hier kann man sich einfach an die betreffende Kasse wenden und sich eine Auskunft holen. Unter bestimmten Voraussetzungen werden hier die Kosten erstattet, doch die erforderlichen Kriterien sind recht streng. So muss nachgewiesen werden, dass die Gymnastik im Wasser medizinisch notwendig ist (auch Heilbehandlung genannt). In manchen Fällen benötigt man auch noch ein Attest des Kinderarztes, das belegt, dass das Kleine gut gerüstet für einen solchen Kurs ist, denn kein Kind ist gleich und so sollte individuell entschieden werden, ob ein Babyschwimmkurs besucht werden darf. Auch, wenn es ein wenig Aufwand bedeutet, kann es durchaus von Erfolg gekrönt sein, bei der eigenen Krankenkasse einmal nachzufragen. Auch, wenn nicht die gesamten Kosten, sondern lediglich ein Teilbetrag erstattet werden, lohnt sich die Recherche.